1369-2019

650 Jahre Leinakanal

Festtage zum Bau des Leinakanals vom

7. und 8.9.2019

1369-2019

650 Jahre Leinakanal

Festtage zum Bau des Leinakanals vom

7. und 8.9.2019

Der Leinakanal
Wenige Kilometer vor den Toren der Thüringer Residenzstadt Gotha nimmt ein künstlich angelegter Wasserlauf am Fuße des Thüringer Waldes seinen Ursprung. Man sieht ihm seine Attraktivität nicht gleich an. Und auch Einheimische nehmen den Leinakanal eher selbstverständlich und gelassen hin.
Wenn der Leinakanal in einem fremden Erdteil läge, wäre er wahrscheinlich von berühmten Geographen erforscht, vermessen und kartiert worden. Als heimisches Kind aber ist er dem Schicksal verfallen, ’nicht weit her und wenig gekannt zu sein‘ . Und doch war sein Bau für Gotha ein Segen und eine Großtat, die wohl verdient, sich näher mit ihr zu befassen.

— Geh. Baurat Albert Döll 1922 in „Gotha und seine Wasser “

Heidi Köpp-Junk (Trier), Jürgen Becker (FK Leinakanal), Hans-Georg Spanknebel (AGWA), Marco Schütz (BM Tambach-Dietharz) und Helga Raschke (FK Leinakanal). Foto: Wolfgang Möller

Das Wasser der alten Ägypter
Wasserhistorischer Vortrag in Tambach-Dietharz

Am 12. Oktober 2018 berichtete Dr. Heidi Köpp-Junk aus Trier über Ihre Forschungen zur „Wasserwirtschaft im pharaonischen Ägypten vom Alten Reich bis in griechisch-römische Zeit“. Die Veranstaltung im Rahmen der wasserhistorischen Vorträge fand im Bürgersaal des Tambach-Dietharzer Rathauses statt.

Heidi Köpp-Junk beschäftigte sich mit der Frage, wie man im pharaonischen Ägypten mit der Ressource Wasser umging, nachdem man sie benutzt hatte, also die Ableitung von gebrauchtem Wasser sowie ferner von Regenwasser. Sie eröffnete neue Einsichten in die Bereiche Wohnkultur, Baukunst, Siedlung, Wasserbautechnik und Hygiene der damaligen Zeit.